Wir haben beide gut geschlafen. Frühstück ist heute für 9:00 bestellt. Wir sind pünktlich und Robin wartet schon auf uns. Margit hat sich heute ein Käsesouffle bestellt, und ich esse spezielle gebackene Cornkuchen mit Eier und Speck. Im Vorraum beobachtet uns die Katze von Robin.

Bald ziehen wir los. Laut Google Maps sind es ca 50 min. Mal sehen ob das hinkommt. Eigentlich müssen wir fast nur neuseeländische Autobahn fahren. Mit 100km/h kommen wir gut voran, und sind auch recht schnell in Wellington. Einen Parkplatz im Parkhaus direkt neben dem Museum haben wir auch gleich. Das ist alles ganz problemlos.

Als erstes werden wir das National Museum von Neuseeland besichtigen, das "Te Papa Tongarewa". Gleich neben dem Parkhaus ist der Eingang. Wir holen uns die Eintrittskarte. Margit gibt erst noch ihren Rucksack ab in einen Locker. Der Zugang dazu ist nicht so einfach, sie muß zuerst ihr Geburtsdatum eingeben und dann eine Farbe wählen die in einem Display angezeigt wird. So richtig funktioniert das aber nicht. Ein älterer Museumsmitarbeiter muss ihr helfen. Warum muss eine einfache Aufgabe so schwer gemacht werden. Wir sind gespannt, ob wir ihren Rucksack da auch wieder herausbekommen.
Egal,los gehts.
Das meistbesuchte Museum in Ozeanien. Sechs Ausstellungen zeigen hier Aspekte der künstlerischen und visuellen Kultur des Landes. Alle Ausstellungen werden wir uns sicher nicht anschauen, das wäre dann doch etwas zu ermüdend. Wir fangen einfach mal an bei der Flora und Fauna, Maori Kultur, den Kriegen etc die dei Bewohner von Neuseeland mitgemacht haben, die Einwanderungskultur, die geologische Enstehung und die Kunstgeschichte. Wir sind bestimmt 4 Stunden im Museum unterwegs ohne dass es für uns langweilig wird. Das macht wirklich Spaß. Im Museumscafe lassen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken.
Irgandwann ist dann aber die Aufnahmefähigkeit erschöpft, und wir gehen nach draußen in die frische Luft. Hier weht ein heftiges Windchen, und es wird uns schnell recht kühl hier direkt am Meer. Wir gehen daher zuerst mal zur Touri-Info und lassen uns beraten, was es denn noch so hier zu sehen gibt. Wir erhalten einige Tips, und gehen mit einem kleinen Stadtplan wieder los.
Wir laufen erst mal am Pier entlang. Man hat hier wohl versucht das so ähnlich aufzubauen wie in San Franzisco. Hier gibt es viele Shops und alle möglichen Lokale.
Bald kommen wir dann zu der Galerie, die uns die nette Dame in der Auskunft empfohlen hat. Die "New Zealand Portrait Gallery" Wir besichtigen die Gallerie, aber da reißt uns nichts vom Hocker.
Also weiter gehts, wir wollen zur Cable Car, mit der wir auf einen der Hügel um Wellington fahren. Jetzt kommen wir auch in die Shopping Streets von Wellington. Wir dachten schon, hier ist überhaupt nichts los.
Tickets haben wir schnell und auf geht es nach oben.
Oben angekommen genießen wir erst mal die Aussicht, und machen dann einen kleinen Rundgang. Dabei kommen wir zu einem kleinen Planetarium, das wir natürlich auch besichtigen.
Danach sind wir dann wieder nach unten gefahren, und langsam geht es wieder in Richtung Parkhaus. Wir suchen aber noch ein Restaurant, denn so langsam haben wir Hunger. Allerdings ist es erst 17:30, und die guten Restaurants öffnen erst um 18:00 oder 18:30. So lange wollen wir aber nicht warten. Wir landen daher im Restaurant BIN 44, zuerst war es uns etwas zu laut, aber dann finden wir einen Platz der uns zugesagt...unmittelbar unter einem Heizstrahler. Ein bisschen Aufwärmen tut nach dem kalten, stürmischen Wind gut.
Wir lassen uns das Essen schmecken, das uns von einem sehr freundlichen jungen Mann serviert wird. Wir stellen täglich fest, wie engagiert, hilfsbereit und freundlich die jungen Leute im Service überall sind. Dann ins Auto und ab in Richtung Atahuri, wo uns ein toller Sonnenuntergang erwartet.
