In 180° Räumen werden Bilder projiziert, in denen du sebst fast mitten drin sein kannst. Das ist wirklich toll gemacht. Es macht Spaß hier mitten im Geschehen zu sein.
Heute habe ich extrem schlecht geschlafen, keine Ahnung warum. Um 9:30 gehen wir frühstücken, damit wir genügend Zeit haben das Frühstück zu genießen.
Zum Glück müssen wir erst um 12:00 auschecken. Margit hat daher nach dem Frühstückausreichend Zeit unsere Koffer wieder zu packen. Kurz nach 12:00 checken wir aus und lassen unser Gepäck hier im Hotel beim Portier stehen. An der Rezeption erhalte ich einen Schlüssel für einen Raum im 15 Stock, wo wir uns heute Abend nochmal frischmachen und umziehen können bevor wir zum Flughafen Changi aufbrechen.
Heute den Tag nutzen wir um uns einen weiteren Tempel und das National Museum anzusehen. Bei dem Tempel handelt es sich um den Thian Hock Keng Tempel. Ein Taoistischer Tempel, der stark von der Bevölkerungsgruppe aus China geprägt wird. Weit müssen wir nicht laufen, in der Telok Ave. sind wir schon mal an dem Tempel vorbeigekommen.

Auch ein sehr schöner Tempel. Damit haben wir 3 Tempel aus verschiedenen Religionsrichtungen gesehen. Margit zündet hier ein paar Räucherstäbchen an, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Die beiden jungen Leute lassen sich hier wohl für Werbeaufnahmen fotografieren. Ich frage einfach mal, und darf auch ein Bild machen.
Direkt neben diesem wunderschönen Tempel befindet sich eine absolut schmucklose Moschee für die hier lebenden Muslime.
Ein Stück weiter ist das große Amoi Hawkwer Food Center. Hier ist jetzt richtig was los. Die Leute aus den umliegenden großen Bürohäuser nehmen wohl hier ihr Mittagessen ein.
Darauf haben wir aber keine Lust, wir brauchen jetzt nur einen Espresso, den wir uns in einem Starbucks genehmigen.
Hier überlegen wir jetzt in Ruhe, was wir jetzt noch machen wollen. Wir entscheiden uns für den Besuch des National Museums of Singapur.
Zu Fuß ist es uns allerdings zu weit bis dorthin, wir nehmen daher die U-Bahn (MRT). Den Zugang zur U-Bahn finden wir auch schnell, und ich weiß auch wie wir fahren müssen. Unser Problem ist, dass wir noch keine Karten haben. Am Bahnsteig finden sich zwar Automaten, aber die sind für uns nicht nutzbar. Dafür müssten wir eine Singapur Karte haben. Wir fragen also einfach mal eine Passantin. Die zeigt uns wo ein MRT Servicebüro ist. Der nette Mann dort erklärt uns nach einigem diskutieren, dass wir einfach unsere Kreditkarten benutzen können. Beim betreten und verlassen des MRT Bereiches die Kreditkarte auf den Leser legen, und schon gehen die Türen auf. Wir sind gespannt, ob das wirklich so einfach klappt. Es funzt! Ein toller Service, der uns mal wieder zeigt, wie rückständig es bei uns zugeht bzgl. öffentliche Verkehrsmittel. Wahrscheinlich verhindert das mal wieder das dämliche Datenschutzgesetz.
Los geht es also in Tanjong Pagar, einmal müssen wir umsteigen, und in Dhoby Ghout ussteigen. Über Rolltreppen geht es über mehrere Ebenen nach oben. Wir sehen nirgendwo Geschmiere an den Wänden und die Gänge sind absolut sauber, da liegt nirgendwo Dreck herum. Draußen angekommen, sehen wir, dass es wohl wieder geregnet hat. Glück gahabt denn wir haben keinen Schirm dabei. Dafür ist es jetzt noch etwas heißer. Man kann sehen wie überall Waaserdampf von den Asphaltflächen aufsteigt und so die Luftfeuchtigkeit nochmal erhöht. Wir orientieren uns erst mal, und entdecken dann den Zugang zum Museum.
Im Museum ist es angenehm kühl, draußen hat es wieder angefangen zu gießen, da haben wir richtig Glück gehabt. Margit kauft die Eintrittskarten und los geht es auf die Tour durch das Museum. Zuerst über Rolltreppen ganz nach oben und durch einen langen gewundenen Gang wieder nach unten. Am Eingang zu einem Tunnel nehmen wir ein Armband mit, das hier in grün, orange und blau angeboten wird. Auf die gesamte eine Seitenwand wird ein Film projiziert, und wir sehen wie uns darauf ein kleines Tier begleitet. Bei Margit ist es Gürteltier, denn sie hat ein grünes Armband gewählt. Mich begleitet ein kleiner Vogel, gesteuert durch ein gelbes Armband. Das macht Spaß hier langsam nach unten zu laufen und dabei zu sehen wie die Stadt Singapur so langsam entsteht.
In 180° Räumen werden Bilder projiziert, in denen du sebst fast mitten drin sein kannst. Das ist wirklich toll gemacht. Es macht Spaß hier mitten im Geschehen zu sein.
Durch diesen interaktiven Teil sind wir bald durch, und kommen in den Bereich, in dem man sehen kann durch wieviele Hände Singapur gegangen ist, bis die Stadt dann 1969 zu einem selbständigen Staat geworden ist mit unglaublichen Wachstumsraten und einer beeindruckenden Performance auf fast allen Gebieten wie Bildung, Kriminalitätsrate, Wachstum, Sauberekit etc....
In einem kleinen Cafe lassen wir uns nach dem Rundgang eine Kleinigkeit schmecken, und machen uns dann langsam auf den Rückweg. An der MRT Station Benacoolen steigen wir wieder in die U Bahn und sind nach 2 Stationen am China Square, von wo wir nur wenige Meter zu unsererm Hotel laufen müssen. Übrigens gehen hier die U-Bahnen stänig und pünktlich :o) Im Hotel ziehen wir uns um, machen uns frisch, und ab geht es ins Taxi zum Flughafen. Die Unterhaltung mit dem Taxifahrer zeigt, wie stolz die Menschen hier sind auf all das was in der Stadt gemeinsam erreicht wurde.
Am Terminal 3 finden wir auch gleich die Singapur Schalter, an denen wir unser Gepäck loswerden können. Obwohl es erst 18:00 ist, und wir noch mehr als 5 Stunden Zeit haben bis zum Abflug können wir das Gepäck schon abgeben. Weiter gehts durch die Passkontrolle. Margits Handgepäck wird durchsucht, bei mir passiert nichts, anscheinend sehe ich vertrauenswürdiger aus :o) Wir ziehen weiter zur Lounge, wo wir einen schönen gemütlichen Platz finden und uns einrichten für die nächsten 3-4 Stunden. Auf einen Bummel durch den Flughafen habe ich keine Lust. Margit macht einen Rundgang, und ich lasse mir ein Glas Wein schmecken.
Wir lassen uns das hier angebotene Essen schmecken, und dann ist es auch schon so weit. Wir müssen los zum Abfluggate 4, das ist gar nicht weit entfernt von der Lounge. Anstellen, das komplette Handgepäck wird nochmal gecheckt. So ist das weit besser als in Frankfurt, denn
nach diesem Check, geht es sofort zum Einstieg in das Flugzeug. Es gibt also kaum noch ein Möglichkeit sich Unerlaubtes zu besorgen und mit an Bord zu nehmen. Nach bereits 10 min können wir in den Flieger einsteigen.
Wir nehmen unsere Plätze ein 17D und 17F nebeneinander im mittleren Teil des Flugzeuges. Getrennt durch eine Zwischenwand die sich hochfahren lässt, die wir aber nicht brauchen. Die Stewardess macht eine Aufnahme von uns, und dann geht es auch schon los in Richtung Startbahn.
