Letzte Etappe Abreise nach Auckland

Heute geht es weiter zur letzten Etappe, nach Auckland. Unsere Rundreise Über die Nordinsel von Neuseeland zu Ende. Wir frühstücken noch gemütlich, mit dem Auschecken können wir uns hier Zeit lassen, darum hat sich auf der ganzen Reise niemand gekümmert. Eigentlich war es immer egal wann wir losgefahren sind. Wir sind wir gegen 10:30 fertig zum Aufbruch. Das Auto ist beladen und weiter geht es auf die letzten 270 km unserer Reise mit unserem kleinen Chinesen Chery, mit dem wir uns eigentlich ganz gut angefreundet haben. Margit ist heute wieder dran, die langen Strecken fährt meistens sie. Die Gravel Road lassen wir bald hinter uns, bei wenig Verkehr geht es dann gut vorwärts. Erst ca. 120 km vor Auckland müssen wir auf eine Umleitung ausweichen, weil der „Highway“ 1 aus irgendwelchen Gründen gesperrt ist. Jetzt wird es langsamer, denn die großen LKW´s kommen nur langsam voran bei den vielen Kurven. Da bildet sich schnell eine Schlange hinter einem LKW bis zur nächsten Überholmöglichkeit. Leider wird das Wetter auch wieder schlechter, es fängt an zu regnen. Ca. 60 km vor Auckland legen wir eine kleine Kaffee-Pause ein. Ab hier übernehme ich das Steuer wieder. Die Straße wird jetzt 4 spurig, und die max. Geschwindigkeit wird auf 110 km/h erhöht. Auf der großen Brücke über einen Meeresarm kurz vor unserer Ausfahrt staut es sich nochmal etwas, aber das ist nicht zu vergleichen mit einem Stau auf der A3.

 

Unser Hotel, das QT Hotel, finden wir schnell und problemlos. Wir laden unser Gepäck aus, checken schon mal ein, lassen aber alles in der Rezeption stehen, die Leute hier bringen dann alles aufs Zimmer. Wir wollen unser Auto hier bei Europcar noch vor 16:00 abgeben; denn nur so lange ist das Büro besetzt. Zuerst geht es aber noch zu einer Tankstelle, denn der Tank muss gefüllt sein, sonst müssen wir noch eine Gebühr bezahlen. Wir kommen noch rechtzeitig zu Europcar. Der junge Mann meint wir sollten ihm den Schlüssel einfach dalassen, er schaut sich das Auto später an. Zu Fuß machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel, zum Glück sind es nur 15 min. Dummerweise habe ich meinen vollen Rucksack nicht bereits im Hotel ausgeladen. Jetzt muss ich die 2 Flaschen Wein, eine große Flasche Wasser und Computer plus sonstige Inhalt eben schleppen. Das Ding wiegt mindestens 10kg.

Bald haben wir es geschafft und beziehen unser Zimmer 121 im ersten Stock. Das Zimmer ist ganz ok, vom Verkehrslärm ist nicht viel zu hören. Margit packt alles aus, als sie fertig ist, hören wir dann doch ein Dröhnen von unten, irgendwo spielt ständig eine dum-dum Musik. Das ist nervig! hoffentlich hört das bald auf. Wir stellen dann fest, dass es aus dem Café/Frühstücksraum des Hotels kommt, über dem unser Zimmer liegt. Margit hat keine Lust wieder alles einzuräumen und umzuziehen, wir müssen die Musik dann halt ertragen.

 

Wir ziehen dann los, um die Stadt zu erkunden. Das Hotel hat eine gute Lage, zum Hafenbereich ist es nicht weit. An der Rezeption erhalten wir noch ein paar Tipps, wo wir heute Abend gut essen können. Wir bummeln an der Hafenpromenade entlang. Es ist richtig viel los. Die Sonne scheint und viele Menschen genießen die schöne Atmosphäre. Hier liegen tolle „kleine“ Schiffchen, die es uns angetan haben. Es werden einige zum Verkauf angeboten für läppische 2 Mil. Dollar :o)

Am Restaurant „Oyster and Chop“, das uns im Hotel empfohlen wurde, reservieren einen Tisch für 18:30. Bis dahin bummeln wir noch weiter im Hafenbereich herum.

 

Das Restaurant ist sehr schön, angenehme und sehr freundliche Bedienung. Natürlich lasse ich mir hier die lokalen Austern schmecken, die wirklich hervorragend sind, Margit nimmt die Jakobsmuscheln. Danach gibt es den Fisch des Tages. Alles sehr gut abgerundet mit einem NZ Sauvignon blanc. 

Nach dem Essen laufen wir gemütlich ins Hotel, kämpfen noch mit den Lichtschaltern, bis alle Lichter im Zimmer aus sind. Dann gelingt es uns auch die rauschende Zimmerbelüftung abzustellen, und … Gute Nacht.