Zweiter Tag in Auckland

Der Blick aus dem Fenster am Morgen nach dem Wachwerden zeigt -Regen-. Schade, das ist kein guter Auftakt für unseren letzten Tag in Auckland. Zum Glück sagt die Wettervorhersage, dass es nachmittags wieder besser wird.

Wir gehen erst mal zum Frühstück. An der Rezeption klären wir, dass wir am nächsten Tag, unserem Abreisetag, erst um 12:00 auschecken können. Unser Flieger nach Singapur geht erst um 15:15. Da kann Margit am Morgen gemütlich alles zusammenpacken. Wir bestellen auch gleich ein Taxi für den nächsten Tag um 12:00. Das Frühstück ist wieder sehr gut. Danach ziehen wir uns aufs Zimmer zurück, Margit liest und ich schreibe noch ein bisschen und bearbeite Fotos. 

Regen in Auckland
Regen in Auckland

. Irgendwann zeigt der Blick aus dem Fenster, dass es aufgehört hat zu regnen. Also ziehen wir los. Wir wollen uns die Art-Gallery in Auckland ansehen. Die ist gut zu Fuß zu erreichen. Wir bummeln am Hafen entlang durch die Einkaufsstraße Queens Street, den Hügel hinauf bis wir die ersten Schilder sehen, die zur Gallery zeigen. In dem kleinen Café dort  lassen wir uns ein Stück Kuchen und einen Kaffee schmecken. Hier ist auch gleich der Eingang zur Gallery. Eintritt müssen wir keinen zahlen.

Es werden vor allen Dingen Gemälde ausgestellt, aber auch einiges an Maori Kunst. Die Gallery ist nicht sehr groß, und wie eigentlich fast immer gibt es Kunstwerke, die uns so gar nichts sagen, aber auch einiges, was uns ganz gut gefällt. Bald sind wir durch. Margit schaut sich nochmal im angegliederten Shop um, dann gehen wir weiter. Wir wollen nochmal zu dem Streetfood-Market im Silo Bereich. Mal sehen, ob dort heute mehr los ist. Außerdem ist es jetzt schon fast 18:00, da ist die Chance größer, dass wir dort auch etwas zu essen finden.

Es geht wieder zurück zum Hafenbereich. Ja, es ist etwas mehr los, aber wir hatten uns trotzdem noch einiges mehr vorgestellt. Egal, an einem Stand holen wir uns ein paar Dumplings mit Sauce. Einen Tisch und Stühle mit Rückenlehne finden wir auch. Hier sitzt bereits ein älteres Paar, doch es ist kein Problem, wenn wir uns dazusetzen. Lustigerweise kommt die Frau, die am Tisch sitzt aus Pforzheim, und ist bereits seit über 40 Jahren in NZ. Wir lassen uns die Dumplings schmecken, holen uns noch ein bisschen Reis bzw. Nudel mit Gemüse, und essen das auch auf. Es haut uns nicht vom Hocker, und das Streetfood-Erlebnis in Auckland kann man eigentlich vergessen. Essen in einem Restaurant mit Bedienung und einem schönen Wein wäre die bessere Alternative gewesen. Wir bummeln weiter, und lassen uns ein Eis in einem kleinen Salon schmecken. Schöne Eisbecher anbieten in Auckland wäre bestimmt eine Marktlücke, sowas gibt es hier noch nicht.

Wir bummeln noch mal durch den Hafenbereich, verabschieden uns von dem sehr schönen Land der weißen Wolken, dem Meer und den freundlichen Menschen. Zurück im Hotel geht  es gleich ins Bett.