Wir haben gut geschlafen in unserem „Bach“, so werden hier die Häuschen genannt, in denen Feriengäste übernachten. Morgens müssen wir unser Bach erst mal aufheizen, denn über Nacht ist es ganz schön kalt geworden. Mit dem Wärmetauscher an der Wand geht das recht schnell. Nach dem Frühstück ziehen wir los die Gegend erkunden.
Wir fahren auf die Halbinsel Tāwharanui, hier wurde eine Sanctuary für bedrohte Tierarten aufgebaut. Dazu wurden mit großem Erfolg alle Ratten, Opposums, Wiesel etc von dieser Halbinsel vertrieben. Es sind nur ca. 20 km bis wir dort sind. Wir passieren ein großes Tor, dass sich automatisch öffnet. Vorher wird wohl mit Kameras kontrolliert, ob wir keine Hunde etc. dabei haben. Wie das gemacht wird, ist mir unklar. Egal, das Tor öffnet sich für uns und wir kommen zum Parkplatz nicht sehr weit vom Strand entfernt.
Wir laufen zuerst zu dem sehr schönen Sandstrand, wo wieder viele Felsen zum herumklettern einladen. Hier sind wir nicht die einzigen. Junge Leute sind hier beim Surfen oder aalen sich einfach in der Sonne. Wir bummeln am Meer entlang, klettern ein bisschen durch die Felsen, was für uns allerdings ziemlich mühsam ist, da macht sich das Alter bemerkbar. In der Zwischenzeit ist es ganz schön heiß geworden und die Sonne knallt heftig auf unsere Köpfe.
Wir nehmen uns vor gleich im Ort eine Kopfbedeckung zu kaufen. Wir laufen ein Stück auf dem Eco-Walk, aber dann wird es mir doch zu viel, denn es geht immer weiter aufwärts auf die Hügel, leider in der prallen Sonne. Wir entscheiden uns dafür zurück zu gehen zum Auto. Auf dem Parkplatz ist es in der Zwischenzeit ziemlich voll geworden.
Wir fahren zurück in den Ort und kaufen uns gleich einen Hut, denn einige Tage später haben wir noch eine etwas längere Wanderung vor uns bei den Maoris. Jetzt fahren wir aber erst mal zu der Pottery und cafe Nectar at Morris & James. Die Pottery hat für uns nichts besonderes zu bieten, aber das Garten-Café ist sehr schön. Der Kuchen hier ist, wie fast überall, extrem süß, eigentlich nix für uns. Wir genießen die Atmosphäre und lassen uns den Kaffee schmecken. Die Spatzen hier mögen die Krümel auf jeden Fall.
Wir fahren zurück in unser Hüttchen und machen es uns gemütlich. Wenn wir schon hier sind, wollen wir uns auch wenigstens den Fluss ansehen, an dem das Grundstück liegt. Von unserem Haus bis zum Ufer sind es nur wenige Meter, allerdings gibt es hier nichts spektakuläres zu sehen. Gegen 18:00 ziehen wir wieder los, heute wollen wir mal das Thai Restaurant Jin Jin im Ort testen. Schnell sind wir da und einen Platz bekommen wir auch. Das Essen hier ist wirklich ausgezeichnet und der Weißwein, der uns angeboten wurde, hat einen Duft zum Niederknien. Diesen neuseeländischen Wein wollen wir haben und müssen versuchen einen Händler in Deutschland zu finden. Mehr als nur gut gesättigt fahren wir zurück und machen es uns auf unserer Terrasse bequem. Der Sonnenuntergang beschert uns noch ein besonders schönes Ereignis. Gute Nacht.
