Wir stehen heute etwas früher auf, machen uns jedoch gemütlich fertig. Frühstücken noch, und dann geht es auch schon los. Vor unserem Haus kommt uns auch gerade die Frau von Alistair entgegen, und wir können uns von ihr direkt verabschieden und den Schlüssel zurückgeben.
Es liegen 270km vor uns nach Matakana. Unterwegs fällt Margit ein, dass sie wohl einen Schal und eine leichte Strickjacke im Haus gelassen hat. Keine Kostbarkeiten und deshalb fahren wir nicht nochmal zurück. Margit übernimmt das Steuer zuerst. Über eine sehr kurvenreiche Strecke geht es in Richtung Auckland. Das zieht sich ganz schön, wenn man zum Teil nicht schneller 50-60 kmh fahren kann wegen den vielen Kurven. Nach ca. 2 Stunden halten wir dann langsam Ausschau nach einem Café und einer Tankstelle. Aber da kommt nichts. Unser Auto meldet bereits „low“ beim Tankinhalt. Wir sind jetzt in den Vororten von Auckland, kommen hier auf die Schnellstraße, und hier können wir auch gleich Tanken und uns einen Kaffee genehmigen. Wir steigen jetzt um und ich übernehme die letzten 100 km.
Es geht durch Auckland hindurch immer auf einer mindestens 2-3 spurigen Straße, manchmal etwas langsamer als wir es von einer Stadtautobahn erwartet haben, aber der Verkehr fließt immer. Im Norden von Auckland fahren wir über ein pay-Autobahnstück, und erreichen dann die Ausfahrt. Jetzt ist es nicht mehr weit nach Matakana. Gegen ca. 15:00 sind wir am Ziel – Riverside Matakana -

Wir sind schon registriert und können in der Nr. 12 gleich einchecken. Einen Parkplatz haben wir direkt vorm Haus. Wir haben eine große Terrasse, von der wir einen sehr schönen Blick auf das Tal mit dem Meeresarm haben, der hier weit ins Land hineinreicht. Ausgeladen ist schnell, auspacken und einräumen geht auch schnell. Da wir hier eine Waschmaschine haben, wäscht Margit einige Fuhren Schmutzwäsche. Auf der Terrasse kann alles aufgehängt werden und die Sonne holt nach was der etwas ältere Trockner nicht geschafft hat.
Gegen 17:30 fahren wir in den Ort, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und uns ein Restaurant zu suchen. Das „Zentrum“ von Matakana ist nicht groß, aber macht irgendwie einen freundlichen, einladenden Eindruck. Wir schauen uns ein paar Geschäfte an, kaufen ein fürs Frühstück und landen beim „Rusty Pelikan“, einem Lokal an der Hauptstraße. Margit ißt ein Red Snapper Filet, und ich lasse mir ein Rinder-Nacho schmecken. Für mich war das viel zu viel, was selten vorkommt. Aber der Riesenberg, der mir hier präsentiert wird, ist selbst von mir nicht zu schaffen. Die Möwen freuen sich, sie werden von mir gefüttert. Satt und zufrieden fahren wir die ca. 10km zurück zu unserem Hüttchen. Wir machen es uns noch etwas auf der Terrasse bequem und genießen den Sonnenuntergang. Wir haben 2 Schlafzimmer, was eine ungestörte Nacht garantiert :o).
