2 ter Tag in Matakana

Wir schauen heute morgen aus dem Fenster und alles ist grau. Hoffentlich bleibt das nicht so. Wir heizen erst mal die Räume auf und lassen uns dann das Frühstück schmecken. Der Nebel verzieht sich schnell und blaue stellen werden am Himmel sichtbar.

 

Also dann…wir wollen uns heute das Sculptureum ansehen.

Hier hat ein reicher Anwalt aus Auckland einen großen Park aufgebaut, der wunderschön gestaltet ist und in dem er seinem Hobby freien Lauf gelassen hat. Es sind hier sehr viele Sculpturen aufgestellt, die er im Laufe seines Lebens zusammengetragen hat. Der Garten ist nur ca. 5 km von Matakana entfernt entstanden, und wir sind schnell da. Nachdem wir unseren Eintritt bezahlt haben, erklärt uns eine Dame die verschiedenen Themenbereiche, die in den unterschiedlich gestalteten Gärten ausgestellt sind. Wir laufen los und lassen uns von den verschiedenen Bereichen beindrucken. Es ist einfach schön hier zu laufen. Die Verbindung von Natur und Kunst ist hier bestens gelungen.

Nach 1,5 Stunden sind wir durch. Leider gibt es hier kein Café, sondern nur ein exclusives Restaurant, in dem wir essen könnten. Dafür ist aber noch zu früh für uns. Wir könnten es nicht angemessen genießen, da wir noch zu satt sind vom Frühstück.

Wir fahren weiter nach Warkwort. Hier gibt es einen  Parry Kauri Park, in dem noch sehr viele der alten Kauri Bäume erhalten sind. In Warkworth kaufen wir bei Woolworths noch einiges ein. Alles ist bereits für Weihnachten geschmückt! 

Angekommen im Park, begrüßt uns gleich ein rund 800 Jahre alter Kauri Baum. Um ihn zu schützen kann man nicht direkt an den Baum herangehen und das ist gut so. Es ist immer beeindruckend so ein altes „Naturdenkmal“ zu sehen. Über Holzplanken geht es durch den Park, in dem der Wald noch naturbelassen ist. Unterwegs treffen wir einen Mann auf einer Bank, der uns noch einiges zu den Bäumen erzählt. Die Wälder hier in NZ waren wohl voll mit diesen Bäumen, die durch ihren sehr geraden Wuchs und das harte Holz ein sehr gutes Material für den Schiffsbau sind. Die Briten haben hier alles gnadenlos abgeholzt und für ihre Zwecke genutzt. Jetzt sind nur noch wenige Flecken in NZ vorhanden, wo der ursprüngliche Wald noch existiert. Leider sind die Kauri Bäume auch sehr empfindlich gegen bestimmte Insekten, daher müssen Besucher eingangs über einen Teppich laufen, um die Schuhsohlen zu desinfizieren. 

Der Holzplankenweg führt uns in einem Rundweg für 20 min durch den Wald. Danach geht’s zurück zu unserem Hüttchen.

Margit will noch packen, denn morgen geht es weiter. Wir machen es uns gemütlich und essen heute kalt in unserem „Zuhause“. Unsere Frühstückssachen müssen wir aufbrauchen, da wir in der nächsten Station Frühstück mitgebucht haben.

 

Wir lesen noch ein bisschen, dann geht es ab ins Bett.